Willkommen bei Ihrem unabhängigen Stromversorger mit Wasserkraft
Ihre persönliche ökologische Unabhängigkeitserklärung in Sachen Strom:
- Einkauf von Strom über Verbund unabhängiger Regionalversorger
- Wasserkraftstrom nicht von Betreiber von Atomkraftwerken
- Selbst erzeugter und beschaffter Strom, vor allem aus Wasserkraft und Offshore-Wind aus der Nordsee entspricht künftig über 40 Prozent des Stromabsatzes des E-Werk Markelsheim.
Das E-Werk Markelsheim versorgt seit 1898 den Wein– und Erholungsort Markelsheim mit elektrischer Energie.
Inzwischen schätzen viele Kunden aus ganz Baden-Württemberg und Bayern die persönliche Betreuung unseres unabhängigen Familienunternehmens.
Neues Wasserkraftwerk erzeugt Strom für 200 Haushalte
Hier können Sie sich Bilder vom Umbau eines unserer beiden Wasserkraftwerke an der Tauber ansehen, sich über unsere Stromtarife und -Verträge, wie den reinen Wasserkraftstrom informieren.
Viel Spaß beim Surfen wünscht Ihre Familie Kuhn !
E-Werk Markelsheim beteiligt sich am ersten kommerziellen Offshore-Windpark Deutschlands in der Nordsee
Am 13.07.2010 hat das Markelsheimer E-Werk Kuhn gemeinsam mit vielen regionalen Energieversorgern – meist aus dem süddeutschen Raum – ein neues Kapitel in der deutschen Energiewirtschaft aufgeschlagen.

Erstmals weltweit wird ein Offshore-Winkpark in bis zu 40 Meter Wassertiefe Strom für 400.000 Haushalte CO2-frei erzeugen. Fast 100 km vor der Küste Borkums sind bereits drei der insgesamt 80 Windräder mit je 5 Megawatt Leistung installiert. Keiner der vier großen Energiekonzerne Deutschlands, sondern die SüdWestStrom, eine unabhängige Kooperation regionaler Energieversorger hat dieses Vorzeigeprojekt für 1,3 Milliarden Euro gemeinsam mit dem Hersteller Bard offshore GmbH auf die Beine gestellt. Die Gesellschafterversammlung der Südweststrom Windpark GmbH & Co KG stimmte dem Kauf des Projekts am 13.07.10 in Bremen zu.
Mit dabei war auch Karl Kuhn vom E-Werk Markelsheim, der sich mit den anderen Gesellschaftern am nächsten Tag ein Bild vom Baufortschritt des Windparks auf hoher See machen konnte. Mit dem Helikopter landeten die Gesellschafter auf dem eigens für diesen Windpark erstellten Errichterschiff „Windlift 1“, um sich vom dieser technischen Meisterleistung zu überzeugen. Dabei hebt sich die „Windlift 1“ durch 4 bis zu 40 Meter tiefe „eiserne Stelzen“ aus dem Wasser, um eine stabile Arbeitsplattform zu gewährleisten. Denn nur so können die bis zu 90 Meter langen und hunderte Tonnen schweren Fundamente (Piles genannt) bis zu 40 Meter tief in den Grund der Nordsee gerammt werden.
Die GPS-Ortung ermöglicht eine millimetergenaue Positionierung der Piles. Das revolutionäre Tripile-System garantiert ein stabiles Fundament für das Windrad. Im Anschluss greift der Kran der Windlift 1 die hunderte Tonnen schweren Einzelteile aus Turm, Generatorenhaus und Rotorstern und setzt diese präzise an ihren endgültigen Bestimmungsort. Der Durchmesser des Rotorsterns beträgt 120 Meter und ist damit größer als ein Fußballfeld.
Die bereits fertiggestellte Konverterplattform BORWIN 1 transformiert den erzeugten Wechselstrom in Gleichstrom, um die Leitungsverluste der 100 km langen und 1,20 Meter tief in den Meeresgrund verlegten Stromleitung zu minimieren. Unter der Insel Norderney hindurch gelangt der Strom schließlich ans Festland. Dort wird der Strom erneut in Wechselstrom umgewandelt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist.
Die angeschlossene Werksbesichtigung bei Bard in Emden (Ostfriesland) beeindruckte die Gesellschafter durch höchste Qualitätssicherungsstandards in der Fertigung der Generatorenhäusern und Flügel. Über 40 Gondeln und Rotorblattsätze sind bereits fertiggestellt.
Fast auf den Tag genau 112 Jahre nach Aufnahme der Stromversorgung Markelsheims durch Wasserkraft, der Erneuerung der eigenen Wasserkraftwerke in Weikersheim (1998) und Markelsheim (2009) setzt das E-Werk Markelsheim sein Engagement für den Einsatz erneuerbarer Energien konsequent fort. Wir spüren täglich im Kundengespräch, dass wir mit dem Engagement in Erneuerbare Energien auf dem richtigen Weg sind. Unser unabhängiges Familienunternehmen ist somit auch in der Stromerzeugung langfristig unabhängiger von den goßen Stromkonzernen geworden “ sagen die Brüder Andreas und Karl Kuhn.

Das Bild zeigt die über 8 Meter hohen und 12 Meter langen Generatorenhäuser – auch Gondeln genannt, die im Werk Emden zum Abtransport auf das Meer „geparkt“ sind.
Bereits im September sollen die ersten 8 Windräder Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Die Fertigstellung aller 80 Windanlagen ist für Ende 2011 geplant. Nach dem Leitszenario des Bundesumweltministeriums könnte die Offshore-Windenergie bereits 2030 mit 88 Terrawattstunden die bedeutendste Erneuerbare Energiequelle werden.
Weitere Infos unter: www.bard-offshore.de